Die Songüberschriften des Charly Davidson Bloggbuchs "ROCKLEGENDE" mit den Titeln "Zeit zu Lieben und zu Leben" (= A-Seite/Song 4) und "Zeit zu Leben und zu Lieben" (= B-Seite/Song 8) gehen laut dem Buchautor auf zwei Dinge zurück. Zum einen ist es der nachfolgende Text von Dr. Bob Moorehead ...
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DAS PARADOXON UNSERER ZEIT
Das Paradoxon unserer Zeit ist: wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.
Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos viel aus; wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell auf, gehen zu spät schlafen, stehen zu müde auf; wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten.
Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft.
Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt.
Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. Wir machen größere Dinge, aber nicht bessere.
Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.
Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten. Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander.
Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen. Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause. Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts. Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns. Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben statt im Laden, wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo sie die Wahl haben: das Leben ändern - oder den Text löschen.
Vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die Ihr liebt, weil sie nicht immer mit Euch sein werden. Sagt ein gutes Wort denen, die Euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden und nicht mehr bei Euch sein werden. Schenkt dem Menschen neben Euch eine heiße Umarmung, denn sie ist der einzige Schatz, der von Eurem Herzen kommt und Euch nichts kostet. Sagt dem geliebten Menschen: „Ich liebe Dich" und meint es auch so. Ein Kuss und eine Umarmung, die von Herzen kommen, können alles Böse wiedergutmachen. Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke, wo Ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben Euch sein.
Findet Zeit Euch zu lieben, findet Zeit miteinander zu sprechen, findet Zeit, alles was Ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, - denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns den Atem berauben.
Hinweis: Diesen Text kann man im Original HIER nachlesen.
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... und zum anderen das Buch „Fangt an zu leben und zu lieben! Menetekel und Aktion in Offenbach“ von Rainer Golembiewski, Christina Nagel-Woitalla und Günter Burkart (1981, Saalbau Verlag Offenbach). Hierauf wird hier in Kürze noch eingegangen werden.
| SPIRIT OF GERMANY | Der Charly Davidson Blog |
www.spiritofgermany.de | Aktuelle Informationen zur deutschen Rocklegende (*01.12.1957, †28.11.2008)
Donnerstag, 12. August 2010
Sonntag, 8. August 2010
Sonntag, der 08. August 2010
In Charlys Bloggbuch werden ab Januar 2009 regelmäßig Texte und Songtexte von ihm veröffentlicht. Heute ist es:
IMMER WENN DU ANKOMMST BIN ICH SCHON LANGE WEG
(oder: Die Ballade vom Igel und vom Hasen)
"Du sagst ich bin ein Plagiator
Nehme mir dein Leben vor
Springe auf auf deinen Zug
Krieg von deinem Leben nie genug (...niemals genug)
Alles würd' ich dir nachmachen
Kopiere dreist deine Ideen
Nehm' dir acht von Siebensachen
Sag mal: kannst du nicht die Wahrheit sehen?
Für mich ist alles nur ein Mittel zum Zweck
Immer wenn du ankommst bin ich schon lange weg
In deiner Wartburg bin ich der Tintenfleck
Immer wenn du ankommst bin ich schon lange weg
Ja, ich bin ein Minenleger
Bin mir selbst nicht ganz integer
Krieg von allem nie zuviel
So ist das eben im meinem Spiel (...dem Lebenspiel)
Oft genug kommst du zum Südpol
Und meine Fahne steckt schon dort
Fies sein ist ist wie Rock 'n' Roll und
Minenlegen ist mein Lieblingssport.
Dabei ist für mich alles nur mein Mittel zum Zweck
Und immer wenn du ankommst bin ich schon lange weg
In deiner Wartburg bin ich der Tintenfleck
Immer wenn du ankommst bin ich schon lange weg
Wenn meine Minen hochgehn
Ist von mir nichts mehr zu sehn
Und wenn bei dir der Groschen fällt
Hab' ich schon wieder neues Geld (...regier' die Welt)
Denn alles ist für mich nur mein Mittel zum Zweck
Immer wenn du ankommst bin ich schon lange weg
Immer wenn du ankommst bin ich schon lange weg
Immer wenn du ankommst bin ich schon lange weg."
[Musik: Jon Kongos, Text: Charly Davidson, Verlag: worte&musik © 2005]
IMMER WENN DU ANKOMMST BIN ICH SCHON LANGE WEG
(oder: Die Ballade vom Igel und vom Hasen)
"Du sagst ich bin ein Plagiator
Nehme mir dein Leben vor
Springe auf auf deinen Zug
Krieg von deinem Leben nie genug (...niemals genug)
Alles würd' ich dir nachmachen
Kopiere dreist deine Ideen
Nehm' dir acht von Siebensachen
Sag mal: kannst du nicht die Wahrheit sehen?
Für mich ist alles nur ein Mittel zum Zweck
Immer wenn du ankommst bin ich schon lange weg
In deiner Wartburg bin ich der Tintenfleck
Immer wenn du ankommst bin ich schon lange weg
Ja, ich bin ein Minenleger
Bin mir selbst nicht ganz integer
Krieg von allem nie zuviel
So ist das eben im meinem Spiel (...dem Lebenspiel)
Oft genug kommst du zum Südpol
Und meine Fahne steckt schon dort
Fies sein ist ist wie Rock 'n' Roll und
Minenlegen ist mein Lieblingssport.
Dabei ist für mich alles nur mein Mittel zum Zweck
Und immer wenn du ankommst bin ich schon lange weg
In deiner Wartburg bin ich der Tintenfleck
Immer wenn du ankommst bin ich schon lange weg
Wenn meine Minen hochgehn
Ist von mir nichts mehr zu sehn
Und wenn bei dir der Groschen fällt
Hab' ich schon wieder neues Geld (...regier' die Welt)
Denn alles ist für mich nur mein Mittel zum Zweck
Immer wenn du ankommst bin ich schon lange weg
Immer wenn du ankommst bin ich schon lange weg
Immer wenn du ankommst bin ich schon lange weg."
[Musik: Jon Kongos, Text: Charly Davidson, Verlag: worte&musik © 2005]
Donnerstag, 5. August 2010
Donnerstag, der 05. August 2010
Heute vor zehn Jahren schrieb die ZEITUNG:
CHARLY DAVIDSON GIBT EIN HAUSKONZERT
(Hamburg/05.08.2000) - Der Deutschrock-Poet Charly Davidson hat ein Hauskonzert gegeben. Der Sänger, Gitarrist und Keyborder überraschte seinen größten Fan, die Hamburgerin Margarethe Schock, zuhause, um einen Privatauftritt mit einer Auswahl seiner größten Hits in deren Wohnung zu absolvieren, berichtete sein Management. „Es ist erstaunlich, wie viel man auf einem im Vergleich zu einer Bühne doch relativ kleinen Raum alles machen kann“, sagte Davidson. Margarethe Schock war in einer Verkleidung als "Mystic Rider" Gewinnerin eines Preisausschreibens der Kulturinitiative "Südbalkon" aus Hamburg-Wilhelmsburg gewesen (Klick auf das Foto oben!), der Davidson ein Privatkonzert zugesagt hatte. Die Aufnahmen des Wohnzimmerkonzerts werden ab dem 04. Februar auf Davidsons Webseite www.charlydavidson.com zu sehen sein.
CHARLY DAVIDSON GIBT EIN HAUSKONZERT(Hamburg/05.08.2000) - Der Deutschrock-Poet Charly Davidson hat ein Hauskonzert gegeben. Der Sänger, Gitarrist und Keyborder überraschte seinen größten Fan, die Hamburgerin Margarethe Schock, zuhause, um einen Privatauftritt mit einer Auswahl seiner größten Hits in deren Wohnung zu absolvieren, berichtete sein Management. „Es ist erstaunlich, wie viel man auf einem im Vergleich zu einer Bühne doch relativ kleinen Raum alles machen kann“, sagte Davidson. Margarethe Schock war in einer Verkleidung als "Mystic Rider" Gewinnerin eines Preisausschreibens der Kulturinitiative "Südbalkon" aus Hamburg-Wilhelmsburg gewesen (Klick auf das Foto oben!), der Davidson ein Privatkonzert zugesagt hatte. Die Aufnahmen des Wohnzimmerkonzerts werden ab dem 04. Februar auf Davidsons Webseite www.charlydavidson.com zu sehen sein.
Dienstag, 3. August 2010
Dienstag, der 03. August 2010
Sensationelle Wende im Fall von Charly Davidsons rätselhaftem Tod:
TODESVIDEO AUFGETAUCHT
Im Fall von Charly Davidsons Tod am 28. November 2008 gibt es eine sensationelle Wende. Auf der Videoplattform YouTube ist ein Video aufgetaucht, das nur wenige Momente vor dem rätselhaften Unfall Davidsons auf der Kanareninsel La Gomera aufgenommen wurde. Es zeigt einen Mann (Davidson?) der, seltsam nach vorne gebeugt, mit seinem Gleitschirm ins Meer stürzt, um sein Leben kämpft und dann unter Wasser gezogen wird.
Aufgenommen und bei YouTube eingestellt wurde das Video mit der Bezeichnung "Wow 2008-11-28 23-20-04-28" nachweislich an Charlys Todestag, dem 28. November 2008, von einem User namens "Geekaufde". Es ist der gleiche User, der exakt fünf Monate später unter dem Pseudonym "VideoMaxCentral" das Video "Never Gonna Gonna Give You Up", angeblich gesungen von Rick Astley, bei YouTube eingestellt hat, das erste versteckte Hinweise auf den späteren Tod Charly Davidsons gab. Produziert wurde das Astley-Video angeblich von "Julio Hitec Productions", einem Aliasnamen, unter dem Davidson in den 80er-Jahren Musik produzierte.
Auf dem "Never Gonna Gonna Give You Up"-Video hat der Sänger zwar nur eine bedingete Ähnlichkeit mit Rocklegende Charly Davidson, die Stimme ist aber nach Expertermeinung eindeutig die Charly Davidsons. Mehrere Minuten lang passiert nichts weiter, als dass der Mann singt,über ihm dreht sich eine Discokugel, alles ist aus ein-und-demselben Kamerawinkel gefilmt. Niemand spricht, dafür werden Textfragmente eingeblendet. Die Uhr hinter dem Sänger bleibt am Ende 12 Minuten vor 12 stehen un der Sänger verschwindet im Dunkel - ein Hinweis auf Davidsons bevorstehenden Tod, wie die BILD Zeitung schrieb. Auf jeden Fall eine Traumsequenz, in der ein "White Room" eingeführt wird, in dem ein "Man from another Place" verweilt, während auf dem oben rechts angeschnitten zu sehenden TV-Gerät nichts zu sehen ist. Jeder der sich mit der Symbolik eines David Lynch auskennt - Charlys Lieblingsregisseur - ahnt, dass dieses Video etwas Einzigartiges ist, auf das etwas noch Einzigartigers folgen muss.
Dies ist jetzt mit Charlys Todesvideo geschehen. Endlich erfährt man, was wirklich passiert ist, am 28. November 2008 vor der Küste La Gomeras. VIDEO EINFACH ANKLICKEN!
TODESVIDEO AUFGETAUCHT
Im Fall von Charly Davidsons Tod am 28. November 2008 gibt es eine sensationelle Wende. Auf der Videoplattform YouTube ist ein Video aufgetaucht, das nur wenige Momente vor dem rätselhaften Unfall Davidsons auf der Kanareninsel La Gomera aufgenommen wurde. Es zeigt einen Mann (Davidson?) der, seltsam nach vorne gebeugt, mit seinem Gleitschirm ins Meer stürzt, um sein Leben kämpft und dann unter Wasser gezogen wird.
Aufgenommen und bei YouTube eingestellt wurde das Video mit der Bezeichnung "Wow 2008-11-28 23-20-04-28" nachweislich an Charlys Todestag, dem 28. November 2008, von einem User namens "Geekaufde". Es ist der gleiche User, der exakt fünf Monate später unter dem Pseudonym "VideoMaxCentral" das Video "Never Gonna Gonna Give You Up", angeblich gesungen von Rick Astley, bei YouTube eingestellt hat, das erste versteckte Hinweise auf den späteren Tod Charly Davidsons gab. Produziert wurde das Astley-Video angeblich von "Julio Hitec Productions", einem Aliasnamen, unter dem Davidson in den 80er-Jahren Musik produzierte.
Auf dem "Never Gonna Gonna Give You Up"-Video hat der Sänger zwar nur eine bedingete Ähnlichkeit mit Rocklegende Charly Davidson, die Stimme ist aber nach Expertermeinung eindeutig die Charly Davidsons. Mehrere Minuten lang passiert nichts weiter, als dass der Mann singt,über ihm dreht sich eine Discokugel, alles ist aus ein-und-demselben Kamerawinkel gefilmt. Niemand spricht, dafür werden Textfragmente eingeblendet. Die Uhr hinter dem Sänger bleibt am Ende 12 Minuten vor 12 stehen un der Sänger verschwindet im Dunkel - ein Hinweis auf Davidsons bevorstehenden Tod, wie die BILD Zeitung schrieb. Auf jeden Fall eine Traumsequenz, in der ein "White Room" eingeführt wird, in dem ein "Man from another Place" verweilt, während auf dem oben rechts angeschnitten zu sehenden TV-Gerät nichts zu sehen ist. Jeder der sich mit der Symbolik eines David Lynch auskennt - Charlys Lieblingsregisseur - ahnt, dass dieses Video etwas Einzigartiges ist, auf das etwas noch Einzigartigers folgen muss.
Dies ist jetzt mit Charlys Todesvideo geschehen. Endlich erfährt man, was wirklich passiert ist, am 28. November 2008 vor der Küste La Gomeras. VIDEO EINFACH ANKLICKEN!
Donnerstag, 29. Juli 2010
Donnerstag, der 29. Juli 2010
Vor 12 Jahren schrieb die "Thüringer Allgemeine":
Charly Davidson & Begleitung rocken die USA
Milwaukee. - Ein großes Unwettergebiet zog über die 620 T-Einwohner-Stadt Milwaukee und sorgte für Überschwemmungen und sogar eine Tornadowarnung - alles kein Problem für den sturmerfahrenen Odysseus Charly Davidson. "Als dann jedoch die Lautsprecherdurchsage tatsächlich einen Tornado ankündigte und die Sirene minutenlang aufheulte, wurde es uns schon anders", gestand der als "Germanys Rocklegende" im Programm angekündigte und sonst stets zu Späßen aufgelegten Sänger aus Jena. Der Tornado zog zum Glück ab, doch der Soundcheck des diesjährigen Top-Acts des German-Festes mußte wegen sehr starken Regens dennoch abgebrochen werden.

Die Jungs um Charly Davidson waren vom Peter Meier, dem Hauptorganisator des German-Festes, nach Milwaukee geholt worden, um den Amerikanern ordentlich einzuheizen: "Enjoy The Best At German Fest" sein Motto. Der hatte die Band bei einem Auftritt am 1. Mai vor dem Brandenburger Tor in Berlin erstmals gesehen, war von Charly Davidson und seinen Jungs sofort begeistert und hatte alle spontan nach Amerika eingeladen. "Charly und seine Band sind eine Sesation, die die Leute bei uns anlockt und mitreißt, deshalb wollten wir sie unbedingt auf unserem Fest haben" erklärte Meier. Davidson konnten das zunächst nicht glauben, war umso überraschter, als einige Zeit später der Vertrag auf dem Tisch lag und die Reise schon zwei Monate später nach Milwaukee gehen sollte. "Man sieht daran", kommentierte er das Angebot auf seine ureigene Art, "es geht auch ohne Goethe-Institut".
Das German-Fest in Milwaukee gehört zu den größten seiner Art in Amerika. In den letzten Jahren stiegen die Besucherzahlen stetig und das Publikum feiert stets ausgelassen, egal ob zwei oder 90 Jahre alt. Bei den gespielten Liedern, ob englischer oder deutscher Text, wurde in den Refrains oft Wort für Wort mitgesungen, was selbst Charly überraschte. Besondere Begeisterung rief das extra für Milwaukee ins Programm Lied "God Bless America", die inoffizielle Nationalhymne, hervor. Nicht nur musikalisch hatte sich die Band gut auf ihr Publikum in Amerika vorbereitet, es wurden auch extra für diese Veranstaltung sämtliche verfügbaren ChD-CDs geordert und standen in Milwaukee zum Verkauf.
Begeisterte Fans gab es, als Charly im Roboterton "Jetzzt kommt Elektrro-Musiik" sprach und seine Synthesizer startete; auch er ebenfalls für Amerika ins Programm genommenen Falco-Titel "Der Kommissar" kam gut an. Als es wieder flockig-rockig wurde, wußten die Zuschauer wie selbstverständlich, was auf Anfeuerungsrufe wie "Zicke, zacke..." zu rufen war und machten sogar nach einer Aufforderung Davidsons Gymnastik für die schlanke Linie. Nach dem Konzert, dem ein großes Feuerwerk folgte, begaben sich alle Bandmitglieder vor die Bühne, um den wartenden Fans CDs, Schals, Mützen und T-Shirts mit Autogrammen zu signieren oder standen für Fotos bereit.
"Für jeden Deutschen oder Österreicher dürfte der Anblick so vieler Amerikaner, die sich mit Hingebung und Leidenschaft jeden Tag des Festivals aufs Neue in Dirndl und Lederhose zwängen, ungewohnt und komisch sein. Aber man merkt schnell, daß dies hier genauso dazugehört, wie der Jägerhut mit Gamsbart oder ein Dackelwettrennen und viel Blas- und Volksmusik", kommentierte Helmut Prosa, Österreicher und Charlys langjähriger musikalischer Kompagnon, das Geschehen.
Charly und Band jedenfalls erlebten einen tollen Festivalauftritt, lernten aber auch die Sehenswürdigkeiten von Milwaukee kennen. Viele der amerikanischen Fans hoffen nun, dass Charly & seine BEGLEITUNG bereits im nächsten Jahr wieder den etwas anderen Programmpunkt auf dem German-Fest in Milwaukee darstellen.
Charly Davidson & Begleitung rocken die USA
Milwaukee. - Ein großes Unwettergebiet zog über die 620 T-Einwohner-Stadt Milwaukee und sorgte für Überschwemmungen und sogar eine Tornadowarnung - alles kein Problem für den sturmerfahrenen Odysseus Charly Davidson. "Als dann jedoch die Lautsprecherdurchsage tatsächlich einen Tornado ankündigte und die Sirene minutenlang aufheulte, wurde es uns schon anders", gestand der als "Germanys Rocklegende" im Programm angekündigte und sonst stets zu Späßen aufgelegten Sänger aus Jena. Der Tornado zog zum Glück ab, doch der Soundcheck des diesjährigen Top-Acts des German-Festes mußte wegen sehr starken Regens dennoch abgebrochen werden.

Die Jungs um Charly Davidson waren vom Peter Meier, dem Hauptorganisator des German-Festes, nach Milwaukee geholt worden, um den Amerikanern ordentlich einzuheizen: "Enjoy The Best At German Fest" sein Motto. Der hatte die Band bei einem Auftritt am 1. Mai vor dem Brandenburger Tor in Berlin erstmals gesehen, war von Charly Davidson und seinen Jungs sofort begeistert und hatte alle spontan nach Amerika eingeladen. "Charly und seine Band sind eine Sesation, die die Leute bei uns anlockt und mitreißt, deshalb wollten wir sie unbedingt auf unserem Fest haben" erklärte Meier. Davidson konnten das zunächst nicht glauben, war umso überraschter, als einige Zeit später der Vertrag auf dem Tisch lag und die Reise schon zwei Monate später nach Milwaukee gehen sollte. "Man sieht daran", kommentierte er das Angebot auf seine ureigene Art, "es geht auch ohne Goethe-Institut".
Das German-Fest in Milwaukee gehört zu den größten seiner Art in Amerika. In den letzten Jahren stiegen die Besucherzahlen stetig und das Publikum feiert stets ausgelassen, egal ob zwei oder 90 Jahre alt. Bei den gespielten Liedern, ob englischer oder deutscher Text, wurde in den Refrains oft Wort für Wort mitgesungen, was selbst Charly überraschte. Besondere Begeisterung rief das extra für Milwaukee ins Programm Lied "God Bless America", die inoffizielle Nationalhymne, hervor. Nicht nur musikalisch hatte sich die Band gut auf ihr Publikum in Amerika vorbereitet, es wurden auch extra für diese Veranstaltung sämtliche verfügbaren ChD-CDs geordert und standen in Milwaukee zum Verkauf.
Begeisterte Fans gab es, als Charly im Roboterton "Jetzzt kommt Elektrro-Musiik" sprach und seine Synthesizer startete; auch er ebenfalls für Amerika ins Programm genommenen Falco-Titel "Der Kommissar" kam gut an. Als es wieder flockig-rockig wurde, wußten die Zuschauer wie selbstverständlich, was auf Anfeuerungsrufe wie "Zicke, zacke..." zu rufen war und machten sogar nach einer Aufforderung Davidsons Gymnastik für die schlanke Linie. Nach dem Konzert, dem ein großes Feuerwerk folgte, begaben sich alle Bandmitglieder vor die Bühne, um den wartenden Fans CDs, Schals, Mützen und T-Shirts mit Autogrammen zu signieren oder standen für Fotos bereit.
"Für jeden Deutschen oder Österreicher dürfte der Anblick so vieler Amerikaner, die sich mit Hingebung und Leidenschaft jeden Tag des Festivals aufs Neue in Dirndl und Lederhose zwängen, ungewohnt und komisch sein. Aber man merkt schnell, daß dies hier genauso dazugehört, wie der Jägerhut mit Gamsbart oder ein Dackelwettrennen und viel Blas- und Volksmusik", kommentierte Helmut Prosa, Österreicher und Charlys langjähriger musikalischer Kompagnon, das Geschehen.
Charly und Band jedenfalls erlebten einen tollen Festivalauftritt, lernten aber auch die Sehenswürdigkeiten von Milwaukee kennen. Viele der amerikanischen Fans hoffen nun, dass Charly & seine BEGLEITUNG bereits im nächsten Jahr wieder den etwas anderen Programmpunkt auf dem German-Fest in Milwaukee darstellen.
Montag, 12. Juli 2010
Montag, der 12. Juli 2010

Heute vor zwei Jahren feierte in Jena das Theaterspektakel "DER STURM oder Die bezauberte Insel (aba: Schöne neue Welt)" nach William Shakespeare große Erfolge.
Veranstaltet im Rahmen der Kulturarena Jena 2008 vom Ensemble des Theaterhauses Jena war auch Charly Davidson in das Projekt involviert; Davidson schrieb die Adaption, aus der dann die Bühnenfassung entwickelt wurde, und steuerte acht neue Songs bei.
Montag, 5. Juli 2010
Montag, der 05. Juli 2010

LARS VOREIGNER FEIERT 44-JÄHRIGES BÜHNENJUBILÄUM
Am 5. Juli 1966 war es, als der damals 18-jährige Lars Voreigner im Hamburger "Star Club" mit seiner Band THE FERRYTALES sein Bühnendebut gab. Voreigner war damals Bassist, Fotograf und Zeichner. Kurz danach wurde er auf Vermittlung der BEATLES, die er schon 1962 im "Star Club" (über dem die Wohnung seiner Eltern war) kennen gelernt hatte, Assistent von Kurt Edelhagen bei dem Zeichentrickfilm "Yellow Submarine".
1970 arbeitete Voreigner (dessen Name auch [fawr-uh-ner] ausgesprochen werden kann) bei George Harrisons Triple-Album "All Things Must Pass" als Gast-Bassist; eine Funktion, die er später auch auf Platten von Mick Jagger, Erik Clayton oder Carly Simon wahrnahm. In den Achtzigern entdeckte und produzierte er deutsche Bands, darunter DIE DREI.
Lars Voreigner lebte unter anderem in London, New York und Los Angeles, bevor er 2000 nach Hamburg zurückkehrte. Er hat und hatte viele Freunde in der Musikwelt und war auch anderthalb Jahrzehnte mit Charly Davidson befreundet, spielte u. a. auf dessen Erfolgs-Album "Schlangenbeschwerer" den Bass; beide gaben sich Spitznamen aus dem Buch "Die Schatzinsel", wobei Voreigner "Dr. Livesey" war und Davidson "Jim Hawkins".
Wir wünschen ihm anlässlich seines Bühnenjubiläums ganz besonders viel Glück für die Zukunft und nach wie vor beste Gesundheit.
Das Charly-Davidson-Webteam
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